Twitter - Die Suche nach dem Sinn
So kann man sich irren. Ich hatte ja vor gut einem Monat lauthals über den Status-Dienst Twitter gelästert. Doch wie auf der Startseite meiner Homepage unschwer zu erkennen ist, hat sich meine Meinung anscheind geändert. Ich will euch sagen, wieso:
Zum einen habe ich dort 3 Freunde gefunden, zum anderen ist es keine “Zeitverschwendung” mehr für mich. Ich bin mir sicher, viele Twitter-Verweigerer schreiben trotz allem hin und wieder ihren Status bei ICQ, MSN oder Skype. Ich gehöre auch zu diesen Leuten und dachte mir: Lässt sich mein ICQ/Skype-Status nicht irgendwie automatisch zu Twitter posten?
Natürlich! Nach ein paar Nachforschungen und Tests fand ich die Seite ping.fm. Dieser Dienst bietet an, den Status bei verschiedenen Social-Websiten zu ändern und zwar bei allen gleichzeitig. Der Status selbst lässt sich natürlich über verschiedene Optionen setzen, beispielsweise über einen Chat-Bot oder ähnliches. Das war schon einmal sehr praktisch und ich fing an den Dienst zu nutzen, der von da an meinen Status bei Twitter, Myspace, LinkedIn und Facebook setzte.
Doch etwas später entdeckte ich das Tool Moodblast (Leider nur Mac OS X). Mit dieser kleinen Freeware lässt sich der Status über ein kleines Fenster gleichzeitig bei Adium, Skype, iChat, Twitter, Facebook und so weiter setzen. Nun ist es für mich kein Aufwand mehr den Twitter-Status zu aktualisieren. Ein Update genügt, um wirklich jedem zu sagen, was ich gerade mache. ![]()
Vielleicht hat mich aber auch nur der Mainstream mitgerissen.
Wie sieht es bei euch aus? Nutzt ihr auch solche Tools oder aktualisiert ihr euren Status auf den dazugehörigen Seiten/IMs?






Hey,
also fuer mich war es eher etwas anders, ich schimpfte nicht erst sondern war begeistert.
Inzwischen / Zwischenzeitlich bin ich dann zu Plurk uebergewandert gewesen doch dieses hat mich nach einiger Zeit erstecht zum ueberlegen gebracht, da es unglaublich viel Zeit in Anspruch nimmt.
Zu guter letzt bin ich zu der Meinung gekommen das man diese Services / die Meldungen die die User (denen man folgt) nicht immer so essentiell sind als das man alle lesen muss.
Wo ein anderes Problem eingreift: Die meisten Leute denen ich ‘folge’ kommen aus America und die haben nun mal eine andere Zeit Einheit, doch auch das lest sich gut managen (finde ich inzwischen).
Meine Meinung:
Die Services sind gut (vor allem in Verbindung mit Tools wie ping.fm / update per software bzw ‘im Message’.
Schön, dass Du Dich doch für Twitter entschieden hast - besser kann man gar nicht prokrastinieren
Wenn man sich nicht dazu verleiten lässt, nur seine Essgewohnheiten und ähnliches zu twittern, dann kann man sowohl für sich als auch für seine Follower einen echten Mehrwert schaffen. Nirgends fließen Informationen so schön und vor allem schnell wie bei Twitter.
Updating.me und vorher ping.fm hab ich übrigens fast ausschließlich für das Verbreiten von neuen Blogpostings an Bord. Twitter, Facebook, MySpace, meine IMs und e-mail-Accounts manage ich allesamt mit Digsby. Da Digsby leider noch nicht identi.ca unterstützt, habe ich dafür noch einen Client extra - Thwirl. Mit dem könnte man übrigens auch gleichzeitig identi.ca und Twitter nutzen
Naja, und wie ich es mit den Status-Updates halte, haste ja zum Teil selbst schon gelesen
Interessant zu lesen
Eine gewaltige Flut an Informationen, welche nicht benötigt werden.
Und die Informationsflut zu bewältigen, ist ein Problem in dieser Gesellschaft.
Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.
Als Kommunikation in der Öffentlichkeit vielleicht nicht schlecht, um Up to Date zu sein, aber muss man als Privatperson bei fünf verschidenen Social-Websiten seine Status gleichzeitig aktualisieren?
Wo soll das hinführen?