Google Wave: 5 Einladungen zu vergeben

Google Wave Logo

Google Wave Logo

Ja, auch ich habe es endlich in die sagenumwobene Preview-Version von Google Wave geschafft. Anfangs wird man erstmal enttäuscht: Einige Start-Waves mit einem Bot und sonst tote Hose. Aber wenn man erstmal ein paar Kontakte hat und die Features erprobt, macht es richtig Spaß. Und weil ich viel Potential in Wave sehe, vergebe ich meine restlichen fünf Einladungen. Kommentar genügt, first come first serve!

Auch Google macht mal Fehler

Letztens ist mir wieder ein Bug (Fehler) in einem der Google-Dienste aufgefallen. Und zwar als ich das “Meine Karten”-Feature bei Google Maps testen wollte. Da ist wohl einem Programmierer ein Fehler bei der Maskierung der HTML-Tags unterlaufen ;-)

Google Maps Bug

Google Maps Bug

Vor einigen Wochen habe ich auch diesen Bug entdeckt. Auch hier wurde wieder zu sorgfältig escaped..

Google Bug

Google Bug

Und wo ich schonmal beim Thema bin, möchte ich auch nochmal auf den Google Malware Warnungen Skandal von vor einem 3/4 Jahr hinweisen. Wer es verpasst hat: Damals hatte ein Mitarbeiter einer Anti-Malware Firma aus Versehen einen “/” in die Liste der gefährlichen Seite eingetragen, was dazu führte, dass sämtliche Suchergebnisse mit einer Malware-Warnung versehen wurden. Siehe Screenshot:

Google Malware-Warnungen

Google Malware-Warnungen

Also liebe Webmaster, nicht verzagen. Auch mit vereinzelten Fehlern kann man Erfolg haben und es zu etwas bringen :>

Trendsetter Facebook vs. Copycat studiVZ

Und schon wieder geht ein neues Feature an den Start, bzw. eher ein Relaunch. Das größte Social Network der Welt Facebook hat seine Chat-Funktion erneuert. Die Freunde werden nun in den zugehörigen Freundeslisten angezeigt, was die Kontaktliste bei einer großen Anzahl von Freunden wesentlich übersichtlicher gestaltet.
Wie lange wird es wohl dauern bis Copycat studiVZ auch diese Idee kopiert?

Die meisten werden wahrscheinlich wissen, dass brandneue Idee von studiVZ & Co, wie beispielsweise der Plauderkasten oder der Buschfunk, gar nicht von Holtzbrinck stammen sondern schon seit Jahren fester Bestandteil von Social Networks sind. Seltsamerweise haben sie dort so dusselige Namen wie “Chat” oder “Status”…

Ich frage mich immer wieder, wie weit studiVZ noch gehen wird. Die einzige eigene Idee ist soweit ich weiß dieser dämliche Kasten auf der linken Seite, der regelmäßig mit Weisheiten wie z.B
Ein Pfirsich ist wie ein Apfel mit Teppich drauf.
befüllt wird. Hin und wieder wird die deutsche Jugend auch mit team-internen Insider-Witzen erfreut…

Fast ebenso sinnlos ist dieser geheime Facebook-Shortcut:
↑, ↑ ,↓ ,↓ ,←, →, ←, →,b,a, Enter
Im Gegensatz zur rot/rosa Nervbox ist dieses “Feature” aber bei weitem nicht so aufdringlich und wenigstens originell :P

Was bringt das Web 3.0?

Eine vielversprechende Überschrift, die vielleicht auch etwas überheblich klingen mag. Immerhin bin ja nicht ich es, der bestimmt wo das Web 2.0 aufhört und das Web 3.0 anfängt.

Aber ich denke jeder ist damit einverstanden wenn ich sage, dass wir uns im Web 2.0 befinden, dem Web des “user generated contents”, des (Micro)-Bloggings und der Social Networks. Ebenso wird mir keiner der Auffassung widersprechen, dass sich seit dem Beginn des Web 2.0 einiges getan hat. Offiziell “releast” wurde die Neufassung des Internets im Jahre 2004. Seitdem ist Facebook aus dem Nichts gewachsen, Twitter ist im Mainstream angekommen und neuartige Schlagworte wie Cloud Computing, Semantic Web oder Livestream machen die Runde in der Blogosphäre.

Ich frage mich daher: Sind wir nicht schon längst im Web 3.0 angekommen?

Um diese Frage zu beantworten, müsste man erst einmal klären: Was unterscheidet das heutige Web mit dem, vor vier Jahren? Zur Veranschaulichung (und damit der Text nicht ganz so wuchtig wirkt) nenne ich dazu drei entscheidene Stichpunkte:

1. Semantisches Web
2. Mehr Informationen in kleineren Häppchen
3. Flüssigeres Surfen durch Echtzeit-Applikationen

Da der erste Punkt imho der entscheidenste ist, möchte ich die entsprechenden Erläuterungen von hinten anfangen.
Mit “flüssigerem Surfen” meine ich, dass der Nutzer sich nicht durch Links von einer Seite zur nächsten klickt sondern, dass durch Techniken wie AJAX bei Bedarf Inhalte nachgeladen werden. Mit Twitter erhielt außerdem “Echtzeit” einen echten Durchbruch. Sofort und überall zu sehen, was die Freunde machen oder worüber sie nachdenken, war für viele zuerst verwirrend aber nach und nach verstanden sie, was für Möglichkeiten sich dadurch erschlossen.

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