Online-Unterschriftensammlung gegen Internetsperre
Ich möchte kurz auf eine Online Unterschriftensammlung aufmerksam machen, die “Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” fordert.
Zum Zeitpunkt dieses Blogposts haben sich bereits rund 4000 Unterstützer zusammengefunden. Ich unterstütze die Aktion auch und hoffe, dass sich noch mehr dazu entschließen, ihr demokratisches Recht einzufordern.
Auslöser war der Sperrvertrag unser werten Familienministerin Ursula von der Leyen (in diesem Kontext auch oft Zensurla). Angeblich sollen sogenannte Sperrlisten ein wirksames Mittel gegen die Verbreitung von Kinderpornographie sein. Das Problem: Diese Sperrlisten werden vom BKA gepflegt und unterliegen der Geheimhaltung, können also nicht kontrolliert werden. Kritiker befürchten, dass dies von der Regierung ausgenutzt werden könnte und wir bald ein China-artiges, zensiertes Deutschland haben.
Ebenso sind viele Experten der Auffassung, dass die Sperren wenig oder gar nichts gegen Kinderpornographie ausrichten können, da betreffende Personen neue Mittel und Wege finden würden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Wirksamkeit der Sperre. Für technisch versierte Internetnutzer, die laut Ursula von der Leyen “zum Teil schwer Pädokriminelle” sind, ist die Sperre ein Witz. In zahlreichen 30-Sekunden Videos auf YouTube wird gezeigt, wie lächerlich die Maßnahme der Regierung in Wirklichkeit ist.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, bemüht am besten Google oder folgt den verlinkten Artikeln.
UPDATE: Die Mindestgrenze von 50.000 Unterstützern, die nötig sind damit die Petition überhaupt “war genommen wird”, ist erreicht! Das nächste “Ziel” wäre dann ja wohl 128194
Wer andere schnell von der Wirklosigkeit der Sperre überzeugen möchte, findet hier eine kompakte Auflistung der wichtigsten Gründe.